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Wie aus dem Bilderbuch
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90 km nördlich der Touristenhochburg Sharm el-Sheikh und 140 km südlich der jordanischen Hafenstadt Aqaba liegt Dahab, ein einzigartiger Ferienort am Ufer des Golfs von Aqaba. Zu Deutsch heisst Dahab „Gold", und ein goldiges Fleckchen ist es wirklich: gelbrot schimmernd hebt sich die Wüstenlandschaft mit seinen Stränden und zerklüfteten Berglandschaft von azurblauem Meerwasser und türkis- blauen Lagunen ab.
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Geschichtlicher Rückblick
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Seit jeher lebten in Dizahab – so hiess diese Ortschaft früh- er – Beduinen, welche die heissen Sommermonate an der Küste verbrachten und vom Fischfang lebten. Bis anfangs Achtzigerjahre war Dahab eigentlich nur unter Hippies und Aussteigern bekannt, welche von Israel herreisten und in einfachen Hütten an der heutigen Masbat-Bucht hausten. Mit der Rückgabe der Sinaihalbinsel an Ägypten im Jahre 1982 wurde es einige Zeit nochmals sehr ruhig. Erst 1987, als Dahab ans Stromnetz angeschlossen wurde, entstan- den die ersten Camps, Tauchschulen, Restaurants und Supermärkte. Die Entwicklung ist seit damals nicht mehr stehengeblieben, der dörfliche Charakter konnte Dahab jedoch bis heute beibehalten.
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Faszinierendes Patchwork
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Dahab besteht aus grob drei Teilen, welche alle einen ganz eigenen Charakter besitzen. „Assalah" ist das nördlichste Viertel und zugleich auch das älteste. Hier wohnen sesshafte Beduinen in einfachen Häusern, zwischen denen Kinder spielen, Ziegen herumstreunen und Kamele im Schatten von Palmen ruhen.
In der Mitte liegt das eigentliche touristische Zentrum mit der „Masbat“-Bucht und das daran anschliessende „Ma- shraba“. Hier führt einen die herrlichen Strandpromenade an Dutzenden gemütlicher Restaurants vorbei und direkt in den aufregenden Basar hinein.
Im Süden und etwas im Landesinneren befindet sich die „Medina", das öffentliche Zentrum von Dahab. Kranken- haus, Busstation, Post und Bank sind hier stationiert.
Die Bevölkerung ist bunt durchmischt. Beduinen, einge- wanderte Ägypter und Ausländer aus allen Ecken der Welt teilen sich mit Touristen jeder Nation dieses kleine Fleckchen Erde, welches zu Recht als kultureller Schmelz- tiegel bezeichnet wird.
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